Hundertwasser Haus Magdeburg

Hundertwasser Haus Magdeburg Grüne Zitadelle

Hundertwasser Haus Magdeburg, die Grüne Zitadelle der Hauptstadt von Sachsen Anhalt,

Am 15. Dezember 1928 in Wien geboren, wuchs Friedrich Stowasser als Sohn eines arbeitslosen Ingenieurs in bescheidenen Verhältnissen auf. Stowassers Kindheit und Jugend war vom Krieg ebenso geprägt, wie von seinen persönlichen Schicksalsschlägen. Sein Vater verstarb, als er ein Jahr alt war und während der Zeit des Nationalsozialismus verlor er zahlreiche Freunde, Bekannte und Verwandte. Nach eigenen Aussagen waren das Erlebnisse und Begebenheiten, die Stowasser für sein weiteres Leben prägten.

Zu Friedrich Hundertwasser „wurde“ der Künstler, nachdem er im Jahre 1948 drei Monate lang die Kunstakademie in Wien besucht hatte – direkt im Anschluss nahm er den ersten Teil seines heute bekannten Künstlernamens an. Schließlich folgten viele Reisen, die Hundertwasser nicht nur mehrmals um die ganze Welt führten, sondern ihm auch unzählige künstlerische und kulturelle Eindrücke bescherten. Etwas, was Hundertwasser später immer wieder als Ausschlag für seine poetischen und bunten Kunstwerke nannte. Während der folgenden Jahre machte Hundertwasser durch Ausstellungen in Tokio, Paris und Mailand auf sich aufmerksam. Das schöne Land Japan war es schließlich in den 60er Jahren auch, welches Friedrich Hundertwasser schließlich zu Friedensreich Hundertwasser machte – denn Friedrich ließ sich nicht direkt in die japanischen Schriftzeichen übertragen. Aus Friedrich wurde Friede und reich…

Hundertwasserhaus Magdeburg

Gleichzeitig hatte sich Hundertwasser aber bereits seit den 50er Jahren mit der Architektur beschäftigt. Zeitgleich verband er die Kunst damals bereits immer wieder mit der Architektur – zum Beispiel durch sein bekanntes „Verschimmelungsmanifest“. 1977 entstand schließlich die Idee einer künstlerisch-angehauchten Wohnanlage inmitten von Wien, an der Hundertwasser direkt beteiligt sein sollte. Diese wurde in den Jahren 1983 bis 1985 erbaut. Ausschlaggebend für Hundertwassers Bauten sind ihre wenig geradlinigen Linien und Formen – denn Hundertwasser legte großen Wert darauf, dass seine Häuser für „Menschen und für Bäume“ waren.

Hundertwasser Haus Magdeburg Wohnungen und Geschäfte.

Nachdem die Wiener Wohnsiedlung europaweit für viel Aufsehen sorgte, setzte Hundertwasser sein bauliches Werk fort. In den 90er Jahren und während der Jahrtausendwende baute er rund 40 Häuser, die heute übergreifend als „Hundertwasserhäuser“ betitelt werden. Dazu gehörten unter anderem ein Hotel in Österreich, eine Müllverbrennungsanlage und eine Autobahnraststätte. Die „Grüne Zitadelle in Magdeburg“ – auch das Hundertwasserhaus von Magdeburg genannt – ist eines von ihnen. Das Haus wurde 2005 fertiggestellt und findet sich unübersehbar in der Magdeburger Innenstadt – in der Nähe des Landtages und des Domplatzes.

Dort gibt es aber nicht nur das beeindruckende bauliche Kunstwerk selbst zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Einblicke in das Bauvorhaben selbst. Beispielsweise finden sich im Inneren Baupläne, Informationen über den Künstler und das Baumodell. Zudem finden sich in der Grünen Zitadelle ein Theater, ein Hotel und viele kleine und große Einkaufs- und Entspannungsmöglichkeiten.

Grüne Zitadelle von Magdeburg

Das Bild von Hundertwasser als Künstler ist vielseitig, da er nicht nur durch seine Hundertwasser Bilder berühmt wurde, nein auch durch die berühmten Hundertwasser Häuser, die er in verschiedenen Städten wie zB: in Magdeburg errichten ließ.

Seine Werke sind vielfältig, egal ob als Haus, als Bild oder als Poster, Hundertwasser ist und war besonders.
Seine Werke finden immer größere Beliebtheit. Auch das ist ein Grund, warum so viele ein Hundertwasser Bild kaufen wollen.

Hundertwasser Haus Magdeburg Domplatz
Hundertwasser Haus Magdeburg